Atemtherapie mit Kindern und Jugendlichen

Kinder sind dem natürlichen Atemfluss sehr nahe. Sie haben noch einen natürlichen Rhythmus von Einatem, Ausatem und Atemruhe.

In ihren Umfeld Schule, Freunde und Freizeit erleben sie schon oft Stress und Leistungsdruck. Sie sind unkonzentriert und lassen sich leicht ablenken. Dadurch kann der natürliche Atemfluss gestört werden.

In der Atembehandlung stehen spielerische Körper- und Atemübungen zur Spürfahigkeit, Wahrnehmungs- und Empfindungsfähigkeit im Vordergrund. Dies fördert die Körperwahrnehmung, die Achtsamkeit und stärkt die eigene ICH-Kraft des Kindes.

Den vertrauensvollen Rahmen, den die Atembehandlung bietet, kann dem Kind helfen sich zu entfalten und ausdrücken.

Es entwickelt mehr und mehr Vertrauen zum eigenen Körper, zu den eigenen Fähigkeiten, zur eigenen Kreativität und seinem seelischen Ausdruck.

Die Bedürfnisse von Kindern nach Bewegung und Ruhe wechseln oft. Die Atemtherapie hilft,  die häufige Reizüberflutung im Alltag zu reduzieren, so dass sich die Kinder besser auf sich selbst und ihr Umfeld einlassen können.

Jugendliche erfahren in der Arbeit mehr Selbstsicherheit und lernen zu ihren Werten zu stehen.

Am Anfang der Atemtherapie findet ein Gespräch (oder mehrere) mit den Eltern statt. Die Atembehandlung dauert in der Regel ca. 45–60 Minuten.

Indikationen

  • Atemwegserkrankungen wie z. B. Asthma bronchiale
  • Funktionelle Atemfehlformen wie Kurzatmigkeit, Hyperventilation
  • Unterstützend bei Schulängsten z.B. bei Konzentrationsstörungen
  • Tics
  • Lernschwäche
  • ADHS, Zappelphilipp
  • Ängsten und Unsicherheiten
  • Selbstwertthemen (Mobbing, Scheidungskinder etc.)
  • Müdigkeit
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen
  • Stressthemen
  • Allgemeine Verspannungen
  • Migräne, Spannungskopfschmerzen